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Thomas Sichelschmied

Sichelschmied.de

Zusammenfassung von
Wendekreis des Grauens
Band 1 und Band 2
Altenbach im Jahre 1787. In einer stürmischen Februarnacht bekommt Jonas, ein junger Tischler, unerwartet Besuch eines alten Mönches. Er stellt sich ihm als Baptiste vor. Durch ihn erfährt er, dass seine Eltern, von denen er bisher so gut wie nichts wusste, vor bald 20 Jahren von den Bewohnern des Dorfes Desserau grausam getötet worden sind. Der Alte verschwindet kurz darauf wieder. Er hinterlässt Jonas jedoch einen ominösen Ring, dessen wahre Bewandtnis er erst später begreift und ihn letztlich dazu veranlasst Urtingen aufzusuchen. Unterwegs trifft er neben einigen äußerst widrigen Umständen auch auf seine Schwester, die er – zum Glück, muss man wohl sagen - nicht als eben diese erkennt.
Urtingen stellt sich als verlassenes, ziemlich heruntergekommenes Kloster heraus. In den langen Gesprächen mit Baptistè erfährt er, was genau in Desserau seit dem Tod seiner Eltern dort geschehen ist. Er erfährt von den vielen Menschen, die seitdem schrecklich verstümmelt aufgefunden wurden, von der Ereignissen des 20. Oktobers, an dem Ulla, Jonas’ Mutter, in Desserau mitten in einer vollbesetzten Schankstube erschienen ist und der Alte erzählt auch von denen, die man die Totenstarren nennt. Menschen, die nicht genug Leben in sich tragen, um tatsächlich zu existieren, aber auch zu wenig tot sind, um endlich sterben zu können. Erbarmungswürdige Gestalten, gefangen irgendwo zwischen dem Leben und dem Tod.
In der Zwischenzeit hat sich die Weiße Lilie, eine überaus schlagkräftige Truppe in schwarzen Umhängen, auf die Spuren der beiden Männer geheftet.
Jonas und Baptiste machen sich schließlich auf den Weg nach Desserau. Sie treffen dort auf Dr. Bergmann, einem alten Freund des Mönches, der leider ziemlich dem Alkohol zugetan ist. Noch während sie sich einen Plan ihres weiteren Vorgehens überlegen können, überschlagen sich die Ereignisse: Ulla ruft ihre Kinder, wie sie sie nennt, die Totenstarren zusammen, Baptiste erkrankt an einer unheimlichen Krankheit und auch die Weiße Lilie hat inzwischen Desserau erreicht, besser: sie befindet sich bereits mitten in der guten Stube des Arztes.
Während im darauffolgenden Durcheinander Bergmann getroffen zu Boden sinkt und Jonas vorerst die Flucht gelingt, wird Baptistè von den dunklen Gestalten verschleppt. Er findet sich schließlich in dem Kloster wieder in dem er selbst einmal gelebt hat. Doch so richtig ehrlich darüber freuen, das kann er sich nicht... und er hat beileibe auch keinen Grund dazu.