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Disclaimer

Doom - das Ende ist nah!

Das ist der Titel meines neuesten Projektes. Die Idee dahinter ist einem Laster aus Jugendtagen geschuldet, den 3D-Shootern. Insbesondere Doom und seinem Nachfolger Doom 2. Wenn man so will, den Müttern  aller Gewaltspiele.
 Die Grundhandlung ist schnell erzählt. Ein Marine wird - warum weiß ich eigentlich nicht - auf den Mars gesandt. Dort angekommen, muss er erkennen, dass der Rote Planet von Außerirdischen (oder Höllenmonstern) überrant worden ist. Die vorher dort lebenden Bewohner wurden allesamt in Zombies verwandelt. Zudem kommen noch andere Wesen mit schlechten Absichten und noch noch schlechteren Tischmaineren (Monsterschweine, fliegende Köpfe, Cyberdämonen etc.) hinzu. Unser Marine muss sich, um zu überleben, also schnell lernen anzupassen.
 Im Computerspiel aus dem Jahre 1993 bzw. 1994 sieht der Spieler alles aus der Ich-Perspektive - daher auch der Name Ego-Shooter. Man zielt mit einer Wumme, Raketenwerfer, Kettensäge,  immer in den Bildschirm hinein. Dadurch wirkt die Animation ungewöhnlich real (na ja, mehr oder weniger zumindest). Machte schon Laune, das Spiel.
 Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen ich mit Freunden am Wochendende viele Stunden mit der Monsterhatz zugebracht habe. Übrigens auch mit seinem Vorläufer, dem berühmt- berüchtigten Wolfenstein 3D. Dem, soweit mir bekannt, ersten Spiel in Ego-Perspektive. Es war vom Aufbau her noch noch um einges simpler und weniger strukturiert als Doom. Die Jugendschützer mochten dieses Spiel nicht sonderlich (Doom übrigens auch nicht). Verständlich, hatten die Programmierer von id-Software in den USA doch einiges unternommen, um die hiesigen Prüfer zu verstimmen. Es ging bei dem Spiel darum, im Hitlerschen Führerbunker alles an Nazis auszumerzen, was herumlief. Das wäre viellicht noch gegangen, aber hinzu kam, dass alle Wände mit Führeremblemen und ähnlichem vollgeklebt waren. 1994 wurde der Titel beschlagnahmt. Aber es geht hier nicht um Wolfenstein, sondern um Doom. Also zurück zum Thema.
 

Bei der Umsetzung vom Spiel zum Buch bin ich zuerst bierernst an die Sache gegangen, und musste dann doch recht schnell feststellen, dass sich das als wenig zielführend erweisen würde. Die Grundgeschichte ist schlicht zu einfach (Marine kommt hin, bringt alle um, kehrt wieder zurück).
Ich habe mich entschlossen, mich erstens dem Computerspiel nur als vager Vorlage zu bedienen (ist auch aus rechtlicher Sicht sicher nicht verkehrt) und dann, was die Ernsthaftigkeit betrifft ... aber lesen Sie es selbst und bilden sich ein eigenes Urteil.
 
Doom - das Ende ist nah! Wird  kostenlos und vorraussichtlich nur als PDF auf dieser Seite veröffentlicht werden. Ich fühle mich da mit Scott Sigler und seinem Roman „EarthCore“ verbunden. Er hat das Buch zuerst auch nur auf ähnliche Weise einer Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Später wurde es weger großer Nachfrage gedruckt. Gut, das soll in meinem Fall auch nicht ausgeschlossen sein. Geplant habe ich alle 3 - 4 Wochen ein neues Kapitel einzustellen.  


Das herunterladen des PDF’s ist zwar kostenlos, doch würde ich mich sehr über ein Feedback im Gästebuch freuen.

 

 

 

 

20.01.2012

Doom - das Ende ist nah !     Kapitel eins